BGJ kletterte im Hochseilgarten – VFFB übernimmt Fahrtkosten
Am Dienstag, den 5. September fuhr die Klasse 10 BGJ2 mit der Bahn nach Erbach. 8 km Fußmarsch war für manchen Schüler fast an der Grenze des Erträglichen, aber der Kletterpark in Würzberg entschädigte für die Mühen. Gut gesichert erprobte jeder seine Schwindelfreiheit (bis zu 12 m Höhe), seinen Wagemut beim „Tarzansprung“ ins Nichts, seine Muskelkraft am Seil oder an der Leiter, seine Cleverness, wenn er entdeckte, dass die Hindernisse auch bequem mit der Rollensicherung zu absolvieren waren und nicht zuletzt seine Besonnenheit, wenn er zu seiner Höhenangst stand und auf diesen Teil des Parcours verzichtete. Mit dem Bus ging es schließlich zum Bahnhof Michelstadt. Um 17 Uhr kamen alle erschöpft, in Darmstadt an - auch die Begleitpersonen: Klassenlehrer Bernhard Höhling, Christoph Garten und der Berichterstatter. Die Parallelklasse (Klassenlehrer Wolfgang Richter) hatte diese Tour schon am Vortag gemacht.
Die Fahrtkosten beider Klassen hat dankenswerter Weise der VFFB übernommen.
Schüleräußerungen zum Ausflug:
Mürsel: „Es hat Spaß gemacht“
Hüseyin: „Der Hochseilgarten hat mir viel Spaß gemacht. Ein Parcour war schwerer als der andere, es war eine Herausforderung“
Simon: „Ich fand den Aufstieg zum Hochseilgarten nicht so toll. ... Dort beim Hochseilgarten war es sehr schön und aufregend, da es verschiedene Schwierigkeiten gab und man konnte beim Parcour verschiedene Wege gehen. Man konnte Tarzan spielen, durch eine Röhre kriechen, mit Steigbügeln hoch über dem Boden gehen und bis zu 25 Metern am Drahtseil abfahren.“
Lars: „Für mich war der Ausflug eine Höllentour. Vor allem die 8 km nach Würzberg mit der Höllensteigung von 65 %.“
Christian: „Ich fand, dass der Ausflug Spaß gemacht hat, bis auf die Zeit, die wir gelaufen sind“ ....(Zum Hochseilgarten:) Wir sind leider nur 1 Stunde 30 Minuten da gewesen.“
Bericht und Fotos: Friedrich Haug
Erfolgreiches Fundraising durch VFFB
Zusammenarbeit mit SGD hat auch mit neuer Besetzung Bestand
Stabile Partnerschaften, die sich an inhaltlich fundierten Kooperationsaufträgen orientieren, sind wesentlicher Bestandteil der VFFB Arbeit. Mit der Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) wurden hierzu über viele Jahre gute Erfahrungen gesammelt. Die Anerkennung der Studiengemeinschaft für die Leistungen des VFFB schlagen sich regelmäßig auch in Spenden der SGD nieder. Eine solche Spendenübergabe über den Betrag von 1000,- € durch die SGD wurde im Februar diesen Jahres zum Anlass genommen, die neuen Mitarbeiter beider Einrichtungen vorzustellen. Als Nachfolger von Herrn Diekmann nahm Herr Dr. Schlüter für die SGD teil. Auf Seiten des VFFB und der Erasmus-Kittler-Schule wurden Herr Behr, neuer stellv. Vorsitzender des VFFB, sowie Herr Sorg als neuer Abteilungsleiter der EKS, der im wesentlichen für die Zusammenarbeit mit der SGD im Rahmen der Fachschule zuständig ist, vorgestellt.
Unser Eisenmann
Berufsschullehrer können mehr als nur Kurzstrecken auf dem Dienstweg zurückzulegen. Unser Vereinsmitglied Frank Vytrisal war am 10. Juli 2005 Teilnehmer beim 4. Opel Ironman Germany in Frankfurt.
Wer es nicht weiß, es handelt sich hier um kraftschindendes Triathlon: zuerst 3,8 km schwimmen, danach geht es aufs Rad, mit dem 180 km zurückzulegen sind. Wer dann noch kann, ist mit 42,195 km Marathonlauf dabei.
Frank Vytrisal schaffte es in einer grandiosen Zeit von 8:41:11 und kam damit auf den hervorragenden 5. Platz in der Gesamtwertung. Mit dieser Zeit wurde er bester Amateur unter den teilnehmenden Profis, wozu wir ihm natürlich herzlich gratulieren.
Nach dem harten Zwölf-Stunden-Tag trat unser Kollege Frank wieder wie gewohnt den Unterricht an.
VFFB-Spende an Werkhof
Ein Schlagwort der gegenwärtigen Diskussion in der Berufsbildung ist Kooperation. Der VFFB, immer auf der Suche nach Möglichkeiten daraus folgende Herausforderungen auch praktisch umzusetzen, ist wieder fündig geworden.
Für die EKS schaffte er Ende der achtziger Jahr ein pneumatisches Handhabungsgerät an, mit dem Schüler und Lehrern die grundlegenden Möglichkeiten der SPS-Technik vermittelt werden konnten. Es erschien sogar zum "Tag der offenen Tür" in der Lokal - Presse.
Heute aber entspricht es den gegenwärtigen Anforderungen eines modernen Fachunterrichtes in der Automatisierungstechnik nicht mehr. Dennoch sind vergleichbare Einheiten in der Praxis in der Anwendung - zum Verschrotten also viel zu schade. Das fanden auch die Mitarbeiter der Werkhofes, einer der wichtigsten Kooperationspartner unserer Schule in der dualen Ausbildung. So war eine Lösung gefunden. An unserer Schule entstand Platz für ein modernes CNC-Konzept und für die Ausbildung des Werkhofes ergab sich über die Spende des VFFB eine weitere Möglichkeit praxisnahe Automatisierungsaufgaben in der Ausbildung zu realisieren.